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Quelle: Audi
Eine weitere Variante innovativer Hybridtechnologie stellt Audi mit der Antriebseinheit des A1 Sportback concept vor. Unter der Fronthaube arbeitet ein 1,4 Liter großer TFSI-Motor mit 110 kW (150 PS) und überträgt seine Kraft mittels Doppelkupplungsgetriebe S tronic an die Vorderräder. Ein in den Antriebsstrang integriertes, 20 kW (27 PS) starkes Elektroaggregat liefert in Beschleunigungsphasen bis zu 150 Nm zusätzliches Drehmoment.
FSI-Technologie mit Turboaufladung Unter der Motorhaube des Audi A1 Sportback concept arbeitet ein Vierzylinder-TFSI mit 1,4 Liter Hubraum und Turboaufladung. In der Studie leistet der Motor 110 kW (150 PS) bei 5.500 1/min. Sein maximales Drehmoment von 240 Nm mobilisiert dieser Motor über das breite Drehzahlband von 1.600 – 4.000 1/min. Mehrloch-Einspritzdüsen sichern eine sehr homogene Gemischbildung und die äußerst effiziente Verbrennung. Auch die Reduktion der Schadstoffe wird so wirkungsvoll unterstützt.
Der integrierte Turbolader sorgt für ein optimiertes Ansprechverhalten und einen noch harmonischeren Drehmomentaufbau. 80 Prozent des maximalen Drehmoments stehen praktisch knapp oberhalb des Leerlaufs, ab 1.250 1/min zur Verfügung. Gleichzeitig setzt der 1.4 TFSI auch bei der Akustik neue Maßstäbe in seiner Klasse.
30 Prozent Verbrauchsminderung Zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe sitzt das 20 kW (27 PS) starke Elektroaggregat, das je nach gewählter Betriebsart automatisch zugeschaltet wird bzw. alleine für Vortrieb sorgt. Die Batterieeinheit – ein Verbund kompakter Lithium-Ionen-Akkus – ist im Fahrzeugheck installiert. Dies sorgt für eine gute Gewichtsbalance.
Sowohl im reinen Verbrennungsmotor-Betrieb als auch bei ausschließlicher Nutzung des Elektroantriebs und beim gemeinsamen Einsatz im Boostbetrieb ist der A1 Sportback concept als Fronttriebler unterwegs. Das hohe Drehmoment von insgesamt 390 Nm – 240 Nm liefert der 1.4 TFSI, zusätzliche 150 Nm der Elektromotor – wird beim Beschleunigen wirkungsvoll in Traktion umgesetzt.
Grundsätzlich lässt sich der Audi A1 Sportback concept autark betreiben, das heißt im Mischbetrieb von Verbrennungs- und Elektromotor. Dank der intelligenten Steuerung beider Aggregate, dank Rekuperation sowie einer Start-/Stoppautomatik sinkt der Kraftstoffverbrauch gegenüber reinem Benziner-Betrieb um rund 30 Prozent. Obwohl die Komponenten des Elektroantriebs mit einem Mehrgewicht von rund 40 Kilogramm zu Buche schlagen, verbraucht die Studie im gemischten Fahrbetrieb nur 3,9 l Super / 100 km; der CO2-Ausstoß liegt lediglich bei durchschnittlich 92 g/km.
„Tanken“ an der Steckdose Eine durchaus interessante Alternative zugunsten von Umwelt und Geldbeutel stellt bei diesem Fahrzeug jedoch auch der reine Elektrobetrieb auf kürzeren Strecken dar – zumal die dabei erreichbaren Fahrleistungen und selbst die Reichweite keine Wünsche offen lassen. Wird der Audi A1 Sportback concept also ausschließlich an der Steckdose „betankt“, fällt das Ergebnis eindeutig aus: Selbst unter Berücksichtigung der relativ hohen Kosten für Haushaltsstrom in Deutschland lassen sich gegenüber dem Preis für Superkraftstoff mehr als 80 Prozent sparen. Noch größer ist dank „Null Emission“ der Gewinn für die Umwelt, besonders in Ballungsräumen.
Das Fahrwerk Das Fundament für hervorragende Fahrsicherheit und Fahrdynamik liefert die ausgeklügelte Fahrwerkskonstruktion mit McPherson-Vorderachse und Vierlenker-Einzelradaufhängung hinten. Große 18-Zoll-Räder mit Reifen des Formats 225/35 R18 tragen zu Fahrspaß und Fahrsicherheit bei. Die neu entwickelte, aktive, über ESP gesteuerte Vorderachs-Quersperre bewirkt eine fahrsituationsabhängige Verteilung der Antriebsmomente und damit gesteigerte Lenkpräzision und hohe Spurstabilität sowie verbesserte Traktion und Dynamik bei Kurvenfahrt.
Dem Leistungsvermögen der Motoren entspricht auch das Potenzial der Bremsanlage mit großen Scheibendurchmessern (312 mm an der Vorderachse). Die aus dem Motorsport stammende Bremsanlage verspricht eine exzellente, fadingfreie Verzögerung.
Audi drive select Der Audi A1 Sportback concept verfügt über das Audi drive select, wie es auf Wunsch auch in der aktuellen Generation des Bestsellers Audi A4 erhältlich ist. Damit ist es möglich, zwei adaptierte Konfigurationen für Antrieb, Schaltcharakteristik und dem Fahrwerk mit seinem Audi magnetic ride-Stoßdämpfer vorzuwählen.
efficiency-Modus: Als Basiseinstellung ist der „efficiency“-Modus einprogrammiert. Hier sprechen Motor und Getriebe sanft auf Befehle von Gaspedal und Schaltwippen an. Im „efficiency“-Modus kann der Audi A1 Sportback concept auf Distanzen bis 100 Kilometer im reinen Elektrobetrieb genutzt werden – und dies sogar recht zügig: Dank der leistungsfähigen Batterie lassen sich so deutlich mehr als 100 km/h erreichen. Erst wenn die Batteriekapazität unter 20 Prozent des Maximums fällt, wird der Verbrennungsmotor wieder zugeschaltet.
In diesem Modus kommt der Elektromotor nicht als zusätzlicher Drehmomentlieferant zum Einsatz, sondern senkt mittels dieses gezielten Alleineinsatzes wirksam den Verbrauch. So wird zum Beispiel bei vollem Akku und einer Strecke von unter 50 Kilometer prinzipiell im „efficiency“-Modus immer rein elektrisch gefahren.
sport-Modus: Der sport-Modus entspricht in seiner Gesamtheit den Erwartungen, die Audi-Fahrer an das markentypisch dynamische und komfortable Fahrgefühl ihres Automobils haben. In diesem Modus nutzt die Fahrzeugelektronik auch das Drehmomentangebot des Elektromotors, um besonders sportliche Beschleunigung und exzellente Querdynamik zu erreichen.
Audi magnetic ride Bei den Stoßdämpfern kommt mit Audi magnetic ride eine innovative Technologie zum Einsatz, die bereits im Hochleistungs-Sportwagen Audi R8 und im TT überzeugte. Statt des herkömmlichen Dämpferöls wird hier ein magnetorheologisches Fluid verwendet, eine Flüssigkeit, deren Eigenschaften über ein elektromagnetisches Feld beeinflussbar sind. Durch diesen Effekt lässt sich die Dämpferkennlinie durch das Anlegen einer Spannung an den Elektromagneten jederzeit elektronisch beeinflussen.
Diese Eigenschaft nutzt Audi magnetic ride, in jeder Fahrsituation die richtigen Dämpfungskräfte zur Verfügung zu stellen und so Fahrkomfort und Fahrdynamik zu optimieren. Welche Fahrsituation vorliegt, entscheidet ein Rechner mit Sensorik im Millisekundenbereich. Dabei kann der Fahrer zwischen zwei Fahrprogrammen wählen, je nachdem, ob er eher sehr sportlich – mit niedriger Fließspannung des magnetorheologischen Fluids – oder mit stärkerer Betonung des Fahrkomforts fahren will.
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