Nissan
AESC
Quelle: Nissan
Die neuartigen Lithium-Ionen-Batterien beider Prototypen werden von AESC (Automotive Energy Supply Corporation), dem Joint Venture von Nissan und NEC, entwickelt und produziert. Im Vergleich zu herkömmlichen Nickel-Metallhydrid-Batterien bieten die neuen Akkus überlegene Leistung, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Vielseitigkeit zu wettbewerbsfähigen Kosten. Durch den kompakten laminierten Aufbau liefern sie doppelt so viel elektrische Leistung wie konventionelle Nickel-Metallhydrid-Akkus mit einer zylindrischen Konfiguration. Zudem erleichtert die kompakte Bauweise die Unterbringung im Fahrzeug und erlaubt eine Vielzahl von Anwendungen.
Nissan besitzt eine große Erfahrung mit dem Bau von Elektrofahrzeugen . Das erste „Tama Electric Vehicle" wurde bereits im Jahr 1947 entwickelt. 1996 setzte Nissan als weltweit erstes Unternehmen Lithium-Ionen-Batterien in einem Elektrofahrzeug, dem Prarie Joy EV, ein. Im Jahr 2000 folgte der ultrakompakte Hypermini mit Elektroantrieb; schon ein Jahr zuvor hatte Nissan in Japan mit dem Tino Hybrid das erste selbst entwickelte Hybridfahrzeug eingeführt. Seit 2006 wird in Nordamerika der Altima Hybrid mit Lizenztechnologie angeboten.
Im Rahmen des Nissan Green Program 2010 entwickelt das Unternehmen neue Technologien, Produkte und Dienstleistungen, die zu erheblichen Senkungen des CO2-Ausstoßes und anderer Emissionen sowie zu einem nachhaltigen Recycling von Ressourcen beitragen. Zusätzlich zur Entwicklung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen treibt Nissan die Entwicklung von Technologien wie dem stufenlosen Getriebe CVT und der variablen Ventilsteuerung VVEL sowie von sauberen Dieselmotoren, Biokraftstoffen und Brennstoffzellenfahrzeugen voran.
|